ÜZW baut auf erneuerbare Energien in Verbindung mit der Elektromobilität

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekts „CO2-arme Stadt“ wurde von der Überlandzentrale Wörth/I.-Altheim Netz AG (ÜZW) gemeinsam mit der Hochschule Aalen eine Kundenbefragung zum Thema „Laden von Elektroautos mit selbst erzeugtem Solarstrom“ durchgeführt.

Altheim Im Oktober vergangenen Jahres führte die ÜZW eine Umfrage bei 1.300 Kunden mit Photovoltaik (PV)-Anlagen durch, um deren Meinungen und Einstellung zur Elektromobilität und der Nutzung von selbst erzeugtem Ökostrom zu erfahren. Die hohe Rücklaufquote (22 Prozent) freut auch die Leiterin des Forschungsprojekts, Prof. Dr. Anna Nagl von der Hochschule Aalen, die gemeinsam mit ihrem Team die Umfrage ausgewertet hat. Hierbei zeigte sich, dass sich 97 Prozent der Befragten vorstellen können, ihr Elektroauto mit selbst erzeugtem Ökostrom zu laden.

„Mithilfe der Erkenntnisse aus dieser Kundenumfrage wird die ÜZW ihre Leistungen um umweltfreundliche Angebote für die Elektromobilität erweitern“, erklärt ÜZW-Vorstand Michael Forstner. Um diese Angebote zusammen mit den Nutzern zu entwickeln, gibt es auch eine sog. Open Innovation Plattform (www.hs-aalen.co-creator.de). Hier können interessierte Kunden ihre Ideen und Meinungen zur Elektromobilität mit den Mitarbeitern der ÜZW, Fachleuten und Menschen aus der Region online teilen und diskutieren.

Um eigene Erfahrungen im Bereich der Batteriespeicher und Elektromobilität zu sammeln, kombiniert die ÜZW seit September 2016 ihre eigene PV-Anlage mit einem Batteriespeicher, einer Ladestation und einem Energiemanagementsystem. Außerdem wird die ÜZW in Zusammenarbeit mit dem regionalen Handwerk zukünftig bei PV-Anlagen nicht nur die Inbetriebsetzung vornehmen, sondern auch Anlagen inklusive eines Stromspeichers zum Kauf anbieten. Damit ist ein Rund-Um-Paket für Erneuerbare Energien gesichert. „Wir können unseren Kunden nichts verkaufen, wovon wir nicht selbst überzeugt sind“, so ÜZW-Vorstand Forstner.

Die ÜZW sieht sich durch die mit dem Forschungsprojekt gestarteten Aktivitäten bestens gewappnet für die kommenden Herausforderungen des Mobilitäts- und Energiemarkts. Selbstverständlich können sich Interessenten den Stromspeicher und die Vernetzung des Stromspeichers mit der Ladestation in Verbindung mit dem E-Mobil bei der ÜZW in Altheim kostenlos vorführen lassen. Beratungstermine können über die Ansprechpartner der ÜZW (Telefon 08703 9255 1594) vereinbart werden. Weiterführende Informationen zum Projekt CO2-arme Stadt gibt es im Internet unter: www.co2-arme-stadt.de.