Presse­mitteilungen

27.09.2017: Markt Ergolding ist erneut im Besitz der Straßenbeleuchtung im Netzbereich der ÜZW

Ab 01.10.2017 ist der Markt Ergolding erneut im Besitz der Straßenbeleuchtung im Netzbereich der ÜZW Netz AG.

Durch diesen Vertragsabschluss ermöglicht die bisherige Besitzerin der Straßenbeleuchtung, die REAG Regenerative Energien Altheim AG, dem Markt Ergolding, dass dieser umfangreiche öffentliche Fördermittel für die Modernisierung der Straßenbeleuchtung erhalten kann. Diese Fördermittel wären der REAG als privatem Betreiber verwehrt geblieben.

Zuvor hatte der Marktgemeinderat in seiner Sitzung am 14.09.17 dem Kauf bereits zugestimmt, ebenso der Vorstand der REAG.

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitarbeitern des Bauamts der Marktverwaltung und der REAG, bereitete seit Monaten den Eigentumswechsel und die notwendigen Verträge vor.  Beide Parteien lobten beim Unterzeichnungstermin die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit einem sinnvollen Ergebnis. Man werde auch in Zukunft darauf achten, wo Kooperationen der lokalen Partner möglich sind.

Die Modernisierung der Straßenbeleuchtung hat die flächendeckende Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik zum Ziel. Schon seit einigen Jahren verwendet die REAG LED-Leuchten standardmäßig in den Neubaugebieten, gut 1.300 Brennstellen in Ergolding verwenden jedoch noch herkömmliche Leuchtmittel.

Die Gemeinden sind für die Straßenbeleuchtung aufgrund der gesetzlichen Beleuchtungspflicht verantwortlich. In Ergolding macht die Straßenbeleuchtung gut zwei Drittel der jährlichen Stromkosten aus. Durch die Umrüstung auf LED können jedes Jahr rund 100.000 € Stromkosten eingespart werden, sodass sich die Umrüstung nach ca. neun Jahren amortisiert haben wird.

25.09.2017: „Die Energiewende ist bislang nur eine Stromwende“

ÜZW-Vorstand Michael Forstner über Energiethemen der Zukunft

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2020 um 40% gegenüber 1990 zu reduzieren. Neben den erneuerbaren Energien spielen bei der Umsetzung der Energiewende die Themen Energiesparen und Energieeffizienz eine wichtige Rolle. Die ÜZW Energie AG in Altheim hat sich in den vergangenen Jahren vom Netzbetreiber und Stromlieferanten zum Energiedienstleister, vor allem im Bereich der Einspar- und Effizienztechnologie, entwickelt. ÜZW-Vorstand Michael Forstner führt mit Kunden immer wieder Gespräche über die Zukunftsthemen der ÜZW und die Herausforderungen, welche die Energiewende und der hart umkämpfte Energiemarkt an ein regionales Energieunternehmen stellen. Wir haben einige Kundenfragen gesammelt – Michael Forstner beantwortet sie. 

Wie wirkt sich die Energiewende auf einen regionalen Energieversorger aus? 
Mit dem Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG) wurde im Jahr 2000 auch die EEG-Umlage eingeführt. Stromverbraucher zahlen seitdem für jede verbrauchte Kilowattstunde einen Anteil für die Förderung regenerativer Energien. Das macht den Strom natürlich teurer. Wir als regionaler Versorger haben auf wesentliche Bestandteile des Strompreises keinen Einfluss über 80% des Preises sind gesetzlich geregelt. Aus unserer Sicht sind die Belastungen für die Privathaushalte zu hoch, die Energiewende ist teuer für die Bürger. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Energiewende bisher nur eine Stromwende ist. Lediglich 25% der CO2-Emissionen entfallen auf Strom, 25% auf Mobilität und 50% auf die Wärme. Somit kommen hier noch weitere hohe Kosten auf uns zu. Wir sind hier kontinuierlich im Gespräch mit Verbänden und Politik.

Wie sieht es im ÜZW-Netz mit der Erzeugung aus erneuerbaren Energien aus?
Im ÜZW-Netz übertrifft die aus erneuerbaren Energien erzeugte Strommenge oftmals den Stromverbrauch. Das Ziel der Bundesregierung – 35% erneuerbare Energie im Netz bis 2020 – erfüllen wir also schon längst. An sonnigen Tagen, um die Mittagszeit, speisen wir ökologisch erzeugten Strom ins vorgelagerte Netz zurück. Unser Stromnetz ist nicht mehr nur ein Versorgungsnetz, sondern mittlerweile auch ein „Entsorgungsnetz“.

Die umweltschonendste Energie ist nicht verbrauchte Energie – wie unterstützen Sie Ihre Kunden?
Mit Information! Wir bieten eine große Bandbreite an Beratungsmöglichkeiten zu Themen wie Stromsparen, erneuerbaren Energien und Fördermöglichkeiten an. Unsere Kunden können sich zudem kostenlos Strommessgeräte ausleihen, um die größten Stromfresser in ihrem Haushalt ausfindig zu machen. Auch mit unseren jährlichen Thermografie-Aktionen haben wir gute Erfahrungen gemacht. Damit kann man Wärmeverlusten an Gebäuden auf die Spur kommen. Schließlich stellen wir unseren Firmenkunden den Zugang zu Online-Portalen zur Verfügung, in welchen man zum Beispiel die Energie-Effizienz eines Maschinenparks überprüfen kann.

Was kann der Kunde tun, um Kosten zu sparen und gleichzeitig die Energiewende voranzutreiben?
Das Stichwort lautet: Photovoltaik und Stromspeicher – ein Gebiet, auf dem wir uns als ÜZW in den vergangenen Jahren große Expertise aufgebaut haben. Mit einem Solarstromspeicher kann der externe Strombezug deutlich reduziert werden – je nach Größe der Photovoltaikanlage und des Stromspeichers können bis zu 80% des Strombedarfs selbst abgedeckt werden. Für Betreiber privater PV-Anlagen ist es mittlerweile auch günstiger, den selbst produzierten Solarstrom selbst zu verbrauchen statt ihn in das öffentliche Netz einzuspeisen und dafür die Einspeisevergütung zu erhalten. Dies sind jedoch nicht die einzigen Pluspunkte der Eigenerzeugung. Ganz wichtig: Vor Ort erzeugter Strom muss nicht durch die öffentlichen Stromnetze transportiert werden, trägt somit zur Entlastung der Netze bei und reduziert deren Ausbaubedarf.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Elektromobilität. Wie bringt sich die ÜZW hier ein?
Der Verkehrssektor gehört zu den großen Energieverbrauchern. Elektrisch betriebene Fahrzeugen werden sich durchsetzen. Die Frage ist nur wann? Die ÜZW hat schon vor einigen Jahren begonnen, die Elektromobilität in der Region zu fördern. Wir beteiligen uns zum Beispiel seit 2015 an dem Forschungsprojekt E-WALD (Elektromobilität Bayerischer Wald), das mit Hilfe neu entwickelter intelligenter und integrierter Ladeinfrastruktur sowie innovativer Steuerungs- und Kommunikationskonzepte den Nachweis liefern soll, dass Elektromobilität im ländlichen Raum funktioniert. Konsequenterweise fährt unser eigener Fuhrpark mittlerweile größtenteils mit Strom. Und schließlich bringen wir mit diversen Aktionen unsere E-Autos zu unseren Kunden, damit sie diese testen können.

Welches sind weitere Zukunftsthemen für die ÜZW?
Wir entwickeln uns seit einigen Jahren kontinuierlich vom Netzbetreiber und Stromlieferanten zum modernen Energiedienstleister. Intelligente Speicherlösungen sind – wie schon angesprochen – aus unserer Sicht ein wichtiges Thema. Zudem unterstützen wir unsere Kunden bei Projekten für die lokale Energieerzeugung, Stichwort Mieterstrom, oder der Direktvermarktung von Strom. Ein großes Anliegen ist uns auch die Mitarbeit in Forschungsprojekten, da wir hier die Möglichkeit haben, an den Themen der Zukunft mitzuwirken. Uns beschäftigt zum Beispiel aktuell die Frage, wie man sein E-Mobil im Büro mit Strom aus der eigenen heimischen PV-Anlage laden kann. 

Der Wettbewerb um Energiekunden hat sich in jüngerer Vergangenheit verschärft – wie begegnen Sie dieser Situation?
Das aggressive Vorgehen einiger Anbieter hat natürlich zum Teil Erfolg – jemanden am Telefon mit angeblichen Schnäppchenangeboten zum Wechseln zu überreden oder auf Portalen unsaubere Vergleiche anzustellen ist aber nicht unser Stil. Wir pflegen ein vertrauensvolles Verhältnis zu unseren Kunden und haben den Eindruck, dass diese es sehr zu schätzen wissen einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort zu haben, der jederzeit für ihre Anliegen da ist. Auch unsere Gewerbekunden sind froh, wenn sie aktiv von uns begleitet werden. Die ÜZW ist seit über hundert Jahren tief in der Region verwurzelt, wir sind ein Stromanbieter mit Herz, engagieren uns hier unter anderem mit Sponsoring und sind ein guter Arbeitgeber. Ökologische Energieversorgung aus der Region hat Zukunft, davon sind wir überzeugt. Als innovatives Unternehmen wollen wir jedoch auch unsere Energiedienstleistungen künftig weiter ausbauen.

22.08.2017: Mit Leichtigkeit Grenzen überflogen

Mehrere Hundert Luftballone stiegen am Tag der offenen Tür der ÜZW Energie AG in Altheim Ende Juni in den blauen Sommerhimmel und flogen kilometerweit um die Wette. Am Ende machte der Ballon von Katharina Wackerbauer aus Essenbach das Rennen: Er schaffte es 205,78 Kilometer weit bis in das österreichisch-tschechische Grenzgebiet nach Neunagelberg/Halamky. Damit sicherte sie sich den ersten Preis des Luftballon-Wettbewerbs, den Reinhard Mayer von der ÜZW nach der Auswertung der vielen Rückläufer nun überreichte: eine Familienkarte für den Bayernpark. Über weitere schöne Preise – je eine Familienkarte für das Ergomar bzw. das Kinopolis – konnten sich Selina Ambros aus Wörth an der Isar und Klara Kraxenberger aus Altheim freuen. Ihre Ballone hatten es bis in die kleinen Orte Freudenthal in der Gemeinde Waldburg (164,88 Kilometer) und Sexling (132,92 Kilometer) in Österreich geschafft.

16.08.2017: Auf der Suche nach dem roten W

An ihrem Tag der offenen Tür Ende Juni hatte die ÜZW Energie AG in Altheim ihre Kunden und Besucher auf eine lustige Bildersuche geschickt: Auf dem Betriebsgelände waren unter anderem große rote Buchstaben – ein Ü, ein Z und ein W – zu finden, was bei vielen kleinen und großen Teilnehmern unmittelbar den Jagdinstinkt weckte. Anfang der Sommerferien griff Reinhard Mayer von der ÜZW (r.) nun in die Trommel und zog die Gewinner, die sich über insgesamt 5500 kWh Strom freuten.

25.08.2017: Auf dem Weg ins Eheglück

Die Zukunft gehört der Elektromobilität und daher haben wir uns sehr gefreut, unseren Kunden Lin und Phillipp Schuster für die Fahrt in die gemeinsame Zukunft unseren BMW i3 zur Verfügung stellen zu können. Schön geschmückt zeigte sich das weiße E-Mobil von seiner besten Seite – wir müssen aber zugeben, das Strahlen des Paares war noch schöner! Wir wünschen den beiden alles Gute für die Zukunft!

20.06.2017: Meldepflicht für PV-Anlagenbetreiber im Markstammdatenregister der Bundesnetzagentur

Am 01.07.2017 ist die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) in Kraft getreten (vgl. RS 12/2017). Die Inbetriebnahme des Registers hätte zum 03.07.2017 erfolgen sollen. Wie die BNetzA am 01.07.2017 auf ihrer Website erklärte, verzögert sich die vollständige Inbetriebnahme des zugehörigen Webportals bis in den Herbst 2017. Laut BNetzA werden keine Bußgeldverfahren für Verzögerungen eingeleitet, die sich aus der verspäteten Verfügbarkeit des Webportals ergeben.

08.06.2017: SHARP ENERGIE BVBA betrügt durch angebliche Servicearbeiten

Aus gegebenem Anlass ist darauf hinzuweisen, dass derzeit eine namentlich Bekannte Firma, die SHARP ENERGIE BVBA, Max Weber Straße 57/A, 28195 Bremen deutschlandweit versucht, für angebliche Servicearbeiten an Stromzählern Servicekosen zu ergaunern. Hierzu versendet die SHARP ENERGIE BVBA bundesweit ein Rechnungsschreiben einschließlich SEPA-Überweisung/Zahlschein, mit dem auf ein Konto in Belgien ein Betrag von 79,49 € gezahlt werden soll. Bisher ist nur diese eine Firma bekannt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch andere Betrüger mit dieser Masche versuchen, an Geld zu kommen.

Die Überlandzentrale Wörth/I.-Altheim Netz AG weist darauf hin, dass diese Rechnungen falsch und daher nicht zu bezahlen sind, da es diese Servicearbeiten durch eine SHARP ENERGIE BVBA niemals gegeben hat. Sofern Kunden der Überlandzentrale Wörth/I.-Altheim Netz AG ein solches Schreiben erhalten haben oder in Zukunft noch erhalten, sollten diese das besagte Schreiben entweder selbst zur Polizei bringen oder an die Überlandzentrale Wörth/I.-Altheim Netz AG, Regensburger Str. 33, 84051 Altheim, geben, die dann ihrerseits Strafanzeige stellen werden. Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Tel. Nr. 08703 9255-233 gerne zur Verfügung.

09.05.2017: Vorsicht vor Haustürgeschäften

ÜZW Energie AG rät von Vertragsabschlüssen zwischen Tür und Angel ab

Bei der ÜZW Energie AG in Altheim mehren sich derzeit die Anrufe von Kunden, die an der Haustür aufgefordert wurden einen neuen Stromliefervertrag abzuschließen. Vertreter würden sich als Berater eines Stromanbieters ausgeben und mit reduzierten monatlichen Abschlägen zum Anbieterwechsel auffordern.

„In der Regel stellt sich der neue Vertrag nicht als das versprochene Schnäppchen heraus“, erklärt ÜZW-Vorstand Michael Forstner. Oft würden Vertreter nicht umfassend informieren. So sei zum Beispiel der monatliche Abschlag kein Anhaltspunkt für einen günstigen Strompreis, sondern nur eine Teilzahlung, die sich nach dem zu erwartenden Stromverbrauch des Kunden richte. Vergleichen müsse man stattdessen immer den monatlichen Grundpreis und den Arbeitspreis der Anbieter – nur so komme man zu einem korrekten Ergebnis.

Verboten sind Haustürgeschäfte nicht, die ÜZW rät jedoch nachdrücklich davon ab Verträge zwischen Tür und Angel abzuschließen. Sollte an der Haustüre ein neuer Energieversorgungsvertrag unterschrieben worden sein, kann dieser innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden. Für weitere Fragen steht die ÜZW unter der Telefonnummer 08703 9255-190 gerne zur Verfügung.

Abzocke am Telefon

Dies gilt auch für Kunden, die in jüngster Vergangenheit von angeblichen ÜZW-Mitarbeitern telefonisch aufgefordert wurden ihre Kundendaten preiszugeben. Mit der Zählernummer und dem Zählerstand können die Anrufer den Stromvertrag kündigen und ihn bei einem anderen Stromanbieter mit höheren Tarifen anmelden. „Wir haben die Daten unserer Kunden gespeichert und fragen sie nicht am Telefon ab,“ so ÜZW-Vorstand Forstner und warnt: „Auf keinen Fall sollte man Anrufern seine Kundendaten mitteilen.“

05.05.2017: Die ÜZW Netz AG informiert

Aufgrund von gesetzlicher Vorgaben kann es am Samstag, 06.05.2017 zu Abschaltungen von in Betrieb befindlichen Erzeugungsanlagen (Photovoltaik, Wind und Biogas) im Netzgebiet der ÜZW kommen. Diese Aufforderung zur Abschaltung erfolgt vom Übertragungsnetzbetreiber und ist von der ÜZW weder im Zeitraum noch in der Höhe der Leistung der abzuschaltenden Anlagen beeinflussbar. Für Rückfragen und Auskünfte steht Ihnen die ÜZW Netz AG unter der Tel. 08703 9255-0 zu den Geschäftszeiten jederzeit gerne zur Verfügung.

26.04.2017: ÜZW-Kundencenter neu gestaltet

In den vergangenen Wochen hat die ÜZW Energie AG in Altheim ihr barrierefreies Kundencenter an der B15 einer Frischekur unterzogen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Räumlichkeiten wurden durch helle Farben, Umbauten und viel Licht moderner und offener gestaltet. „Der Kundenservice und die Kundenzufriedenheit stehen bei uns an erster Stelle, wir hoffen, dass sich unsere Kunden jetzt noch wohler bei uns fühlen“, erklärte ÜZW-Vorstand Michael Forstner.

25.04.2017: Getäuschte Stromkunden: „Frontal 21“ berichtet über dreiste Tricks

In einem aktuellen Filmbeitrag berichtet die ZDF-Sendung Frontal 21 wie einige Stromanbieter mit dreisten Tricks Stromkunden täuschen. Oft würden Kunden auf Vergleichsportalen die günstigsten Angebote wählen. Diese seien jedoch oft Lockangebote, die sich für die Energieversorger nicht lohnten. Deshalb würden einige Unternehmen mit allerlei Tricks versuchen, das unrentable Angebot später rentabel werden zu lassen: Preiserhöhungen würden verschleiert, Boni nicht ausgezahlt, Kündigungen zu Unrecht verweigert.

Sehen Sie hier den Beitrag von Frontal 21 vom 18. April 2017:
www.zdf.de/politik/frontal-21/getaeuschte-stromkunden-100.html

20.04.2017: Solarenergie im eigenen Akku speichern

Besitzer von Photovoltaik-Anlagen gewinnen oft mehr Strom als sie direkt nutzen können. Der Überschuss fließt ins öffentliche Netz und wird nach dem Wegbrechen der staatlichen Förderung von Photovoltaik-Anlagen mit derzeit nur noch ca. zwölf Cent pro Kilowattstunde vergütet. Es kann sich daher durchaus lohnen, über den Einsatz eines Solarspeichers nachzudenken um eine möglichst große Menge des gewonnenen Stroms in den Eigenverbrauch fließen zu lassen.

„Die Zeit dafür ist günstig, denn die Preise für PV-Anlagen und Speicher sind deutlich gesunken,“ erklärt Michael Forstner, Vorstand der ÜZW Energie AG. Der Energieversorger in Altheim ist kürzlich in das Speicher-Geschäft eingestiegen und berät seine Privat- und Firmenkunden in Zusammenarbeit mit dem regionalen Handwerk über Photovoltaik-Anlagen und passende Speichermöglichkeiten. „Bei uns erhält man alles aus eine Hand“, so Forstner, „so ist gewährleistet, dass alle Elemente optimal zusammenpassen“. Auch die Nachrüstung bestehender Photovoltaik-Anlagen sei möglich. Außerdem zeigt sich die ÜZW technologieoffen und ist speicher- und anlagentechnisch nicht an einen Hersteller gebunden.

Mit einem Solarstromspeicher kann der externe Strombezug deutlich reduziert werden. „Je nach Größe der Photovoltaikanlage und des Stromspeichers können bis zu 80 Prozent des Strombedarfs selbst gedeckt werden“, so Forstner. Dies ist jedoch nicht der einzige Pluspunkt der solaren Eigenversorgung: Vor Ort erzeugter Strom muss nicht durch die öffentlichen Stromnetze transportiert werden, trägt somit zur Entlastung der Netze bei und reduziert deren Ausbau.

Es gibt unterschiedliche Speicherlösungen für die tägliche Zwischenspeicherung. Wurde der Strom in der Vergangenheit oft in Blei-Säure-Akkus gespeichert, ist heute die Lithium-Ionen-Technik Standard. Bei der ÜZW kann man eine Vorführanlage besichtigen und sich bei dieser Gelegenheit auch über die Möglichkeit informieren, über eine sogenannte „Wallbox“ den selbst erzeugten Strom in sein Elektroauto einzuspeisen. Ein weiteres Thema, über das die ÜZW berat, ist Gebäudeautomatisierung & Smart Home in Verbindung mit einer Speicherlösung. Beratungstermine können über die „Speicher-Hotline“ der ÜZW (Telefon 08703 9255 1594) vereinbart werden.

Unter Umständen kann man sich bei der Anschaffung seines Solarspeichers von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützen lassen. Das 2013 aufgelegte Förderprogramm 275 „Erneuerbare Energien – Speicher“ besteht aus einem zinsgünstigen Kredit und einem Zuschuss für die Kredittilgung.

09.03.2017: Care Energy insolvent: „Dubiose Praktiken“

ÜZW Energie AG informiert: Grundversorger springt im Notfall ein

Ist die Versorgung mit Energie gewährleistet wenn ein Energieversorger Insolvenzantrag gestellt hat? Diese Frage stellen sich gerade viele Kunden der „Care Energy“. Die Firmen Care Energy AG, Care Energy Management GmbH und Care Energy Holding GmbH haben laut Information der ÜZW Energie AG in Altheim am 17. Februar 2017 beim Amtsgericht Bremen Anträge auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt, seit Anfang März seien nun weitere Tochterfirmen nicht mehr liquide.

Zudem ermittele die Staatsanwaltschaft gegen das Unternehmen wegen Insolvenzverschleppung und Betrugs aufgrund falscher Endabrechnungen gegenüber Stromkunden. „Care Energy schuldet Gläubigern und Kunden rund 30 Millionen Euro, vier Strom-Netzbetreibern fordern 85 Millionen Euro nicht gezahlte EEG-Umlage “, so ÜZW-Vorstand Michael Forstner. Die dubiosen Praktiken von „Strom Discountern“ wie der Care Energy würden auch Verbraucherschützer immer wieder beschäftigen, am Ende sei der Endkunde oft der Gelackmeierte.

Dass Kunden allerdings plötzlich im Dunkeln sitzen könne nicht passieren, erklärt Forstner: „Falls keine Energie mehr geliefert werden sollte, erfolgt die vom Gesetzgeber vorgesehene Ersatzversorgung, die jeweils der Grundversorger übernimmt“. Für weitere Fragen steht die ÜZW unter der Telefonnummer 08703 9255-0 gerne zur Verfügung.

02.03.2017: Open Innovation Plattform

Ab jetzt können Sie Ihre Ideen und Wünsche in unser Forschungsprojekt einbringen (gefördert vom BMBF).

Sie haben Ideen und Wünsche wie man Elektroautos überall mit selbst erzeugtem Ökostrom laden kann?
Dann melden Sie sich auf unserer Open Innovation Plattform an und bringen Sie dort Ihre Ideen und Wünsche ein: www.hs-aalen.co-creator.de.

Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Beiträge.

22.02.2017: Finanzspritze für die Feuerwehrjugend

Über eine Finanzspritze ihres heimischen Energieversorgers in Altheim dürfen sich die Freiwilligen Feuerwehren (FFW) in Postau und Niederaichbach freuen. Harald Oßner, Prokurist der ÜZE Energie AG, und Sandra Hütter überreichten jetzt einen Scheck in Höhe von 500 Euro an Ulf Bormann, Kommandant der FFW Postau. Groß war die Freude auch bei Kommandant Thomas Meier und Vorstand Jörg Dengler von der FFW Niederaichbach, die von Reinhard Mayer und Manuela Taglinger die Spende entgegennahmen.

Beide Feuerwehren engagieren sich intensiv für ihren Nachwuchs. So werden die Spenden der ÜZW auch für die Jugendarbeit eingesetzt werden. „Eine gute Jugendarbeit ist der Grundstein für eine starke und leistungsfähige Feuerwehr in der Zukunft, es ist uns eine Freude dazu einen Beitrag zu leisten“, sagte Oßner bei der Spendenübergabe. Reinhard Mayer richtete einen Dank auch an die vielen Kunden der ÜZW, die in diesem Jahr ihren Stromstand wieder online gemeldet haben. Die ÜZW hat die gesparten Portokosten addiert und die Summe wie schon in der Vergangenheit an Einrichtungen in der Region gespendet, diesmal unter anderen an die beiden Feuerwehren.

25.01.2017: ÜZW Energie AG aus Altheim zum Top-Lokalversorger gekürt

Energieversorger erhält Gütesiegel für hervorragendes Angebot in der Branche Strom

Die deutschen „Top-Lokalversorger“ 2017 stehen seit kurzem fest. Bereits zum zehnten Mal hat das unabhängige „Energieverbraucherportal“ das Gütesiegel jetzt an herausragende Energieanbieter verliehen. Die ÜZW Energie AG in Altheim wurde in der Sparte Strom als Top-Lokalversorger ausgezeichnet. „Wir freuen uns sehr über den Preis“, erklärte ÜZW-Vorstand Michael Forstner, „er bestätigt einmal mehr, dass die ÜZW ihre Kunden nicht nur zu fairen Preisen mit Strom versorgt, sondern auch in Bereichen wie Kundennähe, Service vor Ort und Innovation überzeugt“.

Unter die Lupe genommen hat der Branchenbeobachter bei der Auswertung insbesondere das Preis-Leistungsverhältnis der Energieanbieter. Punkte wurden jedoch auch für Transparenz in der Preis- und Unternehmenspolitik verteilt, für Servicequalität, Engagement und Investitionen in die eigene Region sowie den Stellenwert, den Umweltgesichtspunkte im Unternehmen einnehmen.

„Wir haben die Kriterien in allen Bereichen sehr gut erfüllt und liegen bei den Tarifen auf den ersten Plätzen in der Region“, so Forstner, „die Auszeichnung ist für uns natürlich auch Ansporn, unsere hohen Qualitäts- und Servicestandards immer wieder selbst zu übertreffen“.

23.01.2017: Elektromobilität: Die ÜZW rüstet sich für den Wandel

ÜZW baut auf erneuerbare Energien in Verbindung mit der Elektromobilität

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekts „CO2-arme Stadt“ wurde von der Überlandzentrale Wörth/I.-Altheim Netz AG (ÜZW) gemeinsam mit der Hochschule Aalen eine Kundenbefragung zum Thema „Laden von Elektroautos mit selbst erzeugtem Solarstrom“ durchgeführt.

Altheim Im Oktober vergangenen Jahres führte die ÜZW eine Umfrage bei 1.300 Kunden mit Photovoltaik (PV)-Anlagen durch, um deren Meinungen und Einstellung zur Elektromobilität und der Nutzung von selbst erzeugtem Ökostrom zu erfahren. Die hohe Rücklaufquote (22 Prozent) freut auch die Leiterin des Forschungsprojekts, Prof. Dr. Anna Nagl von der Hochschule Aalen, die gemeinsam mit ihrem Team die Umfrage ausgewertet hat. Hierbei zeigte sich, dass sich 97 Prozent der Befragten vorstellen können, ihr Elektroauto mit selbst erzeugtem Ökostrom zu laden.

„Mithilfe der Erkenntnisse aus dieser Kundenumfrage wird die ÜZW ihre Leistungen um umweltfreundliche Angebote für die Elektromobilität erweitern“, erklärt ÜZW-Vorstand Michael Forstner. Um diese Angebote zusammen mit den Nutzern zu entwickeln, gibt es auch eine sog. Open Innovation Plattform (www.hs-aalen.co-creator.de). Hier können interessierte Kunden ihre Ideen und Meinungen zur Elektromobilität mit den Mitarbeitern der ÜZW, Fachleuten und Menschen aus der Region online teilen und diskutieren.

Um eigene Erfahrungen im Bereich der Batteriespeicher und Elektromobilität zu sammeln, kombiniert die ÜZW seit September 2016 ihre eigene PV-Anlage mit einem Batteriespeicher, einer Ladestation und einem Energiemanagementsystem. Außerdem wird die ÜZW in Zusammenarbeit mit dem regionalen Handwerk zukünftig bei PV-Anlagen nicht nur die Inbetriebsetzung vornehmen, sondern auch Anlagen inklusive eines Stromspeichers zum Kauf anbieten. Damit ist ein Rund-Um-Paket für Erneuerbare Energien gesichert. „Wir können unseren Kunden nichts verkaufen, wovon wir nicht selbst überzeugt sind“, so ÜZW-Vorstand Forstner.

Die ÜZW sieht sich durch die mit dem Forschungsprojekt gestarteten Aktivitäten bestens gewappnet für die kommenden Herausforderungen des Mobilitäts- und Energiemarkts. Selbstverständlich können sich Interessenten den Stromspeicher und die Vernetzung des Stromspeichers mit der Ladestation in Verbindung mit dem E-Mobil bei der ÜZW in Altheim kostenlos vorführen lassen. Beratungstermine können über die Ansprechpartner der ÜZW (Telefon 08703 9255 1594) vereinbart werden. Weiterführende Informationen zum Projekt CO2-arme Stadt gibt es im Internet unter: www.co2-arme-stadt.de.

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ÜZW – ENERGIESTARK

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Helle Farben, Umbauten und viel Licht: Die ÜZW Energie AG hat ihr Kundencenter einer Frischekur unterzogen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Azubis für 2018 gesucht (m/w)

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