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Bienenschutz ist Umweltschutz

WIE UND WARUM ENGAGIERT SICH DIE ÜZW?


Ein Großteil der blühenden Pflanzenarten ist darauf angewiesen von Bienen oder anderen Insekten bestäubt zu werden. Ohne sie gäbe es die Vielfalt an Nahrungsmitteln, wie wir sie kennen, nicht. Die Lage für die Biene ist jedoch nicht gut: Ein zu geringes natürliches Nahrungsangebot, der Einsatz von Pestiziden, Krankheiten und Schädlingsbefall führen zu einem Rückgang der Bestände.

Die ÜZW tritt seit vielen Jahren für einen sorgsamen Umgang mit Energie, Umwelt und natürlichen Resourcen ein. Daher beschäftigen wir uns auch mit dem Thema Bienenschutz und leisten einen Beitrag.

Seit 2018 geben wir auf unserem Betriebsgelände einem Stock mit 40.000 Bienen ein Zuhause – ein Hobby-Imker aus unseren eigenen Reihen hegt, pflegt und vermehrt die Bienen. Anfang 2019 ist ein weiteres Bienenvolk dazugekommen. Nach Verarbeitung und Abfüllung durch unseren Imker kann der ÜZW Honig in unserer Energiewelt gekauft werden. Alle Einnahmen aus dem Verkauf spendet die ÜZW an Einrichtungen aus der Region. So ist unser Engagement doppelt sinnvoll.

Außerdem planen wir ein Projekt „Bienschutz mit bunter Wiese“, in dessen Rahmen wir an verschiedenen Orten Blühflächen anlegen wollen, um den Bienen ein vielfältiges Nahrungsangebot zu bieten.

 

 

Zahlen, Daten, Fakten – Alles über die Biene

Das Bienenvolk

Ein Bienenvolk besteht aus einer Königin, wenigen Drohnen und sehr vielen Arbeiterinnen.

KÖNIGIN

  • Jedes BEFRUCHTETE EI kann zur Königin werden.
  • Die Königin hat zwar EINEN STACHEL, setzt diesen aber nur gegen Rivalinnen ein.
  • Die Königin ist die einzige Biene, die Eier legt. Im Mai / Juni sind das bis zu 3.000 EIER PRO TAG.

DROHNE

  • Eine Drohne ist eine MÄNNLICHE Biene.
  • Die Drohne entsteht aus einem unbefruchteten Ei und besitzt KEINEN STACHEL.
  • Die einzige Aufgabe einer Drohne ist es, die Königin zu begatten. Danach stirbt sie.

ARBEITERBIENE

  • Eine Arbeiterbiene ist eine WEIBLICHE Biene.
  • Die Arbeiterbiene entsteht aus einem befruchteten Ei und besitzt EINEN STACHEL.
  • Eine Arbeiterbiene bestäubt rund 4.000 BLÜTEN pro Tag.

KLEIN ABER OHO

  • Eine Biene fliegt in 2 MINUTEN 1 KILOMETER weit.
  • Eine Arbeiterbiene legt in Ihrem Leben insgesamt 800 KILOMETER zurück.

GEWICHTIGES WISSEN

  • 10 BIENEN wiegen genausoviel wie 5.000 BIENENEIER, nämlich 1 GRAMM.
  • Für 1 GRAMM Pollen werden 14.000 der größten oder 300.000 der kleinsten Blütenstaubkörner benötigt.
  • Eine Bienenlarve vermehrt nach SECHS TAGEN ihr Anfangsgewicht auf das 500-FACHE.
  • Für 1 KILOGRAMM Honig müssen Bienen ca. 120.000 KILOMETER zurücklegen. Das entspricht 3 FLÜGEN um die Erde. Der Zeitaufwand dafür liegt bei 23.000 STUNDEN, das sind mehr als 2,5 JAHRE

OHNE DIE BIENE GEHT NIX

  • Als Blütenbestäuber gehören Bienen zu unseren wichtigsten Nutztieren. Mehr als 90 PROZENT aller Blütenpflanzen sind auf den Pollentransfer durch Insekten angewiesen, um Früchte zu tragen.
  • 71 VON 100 der weltweit wichtigsten Nutzpflanzen werden von Bienen bestäubt.
  • 33 PROZENT unserer Nahrung gäbe es nicht ohne Bienen.

SO ALT WERDEN DIE BIENEN

  • Die Sommerbiene wird nur 6 WOCHEN alt.
  • Die Winterbiene wird bis zu 9 MONATE alt.
  • Eine Königin kann bis zu 4 JAHRE alt werden.

Engagement für Bienenschutz

WAS KANN JEDER EINZELNE TUN?

  • Schaffen Sie in Ihrem Garten eine VIELFÄLTIGE BLÜTENWELT statt einer Rasen-Monokultur. So finden die Honig- und Wildbienen ausreichend Nahrung.
  • Nutzen Sie BLÜHENDE HECKEN als Grundstücksbegrenzungen.
  • Integrieren Sie Blumenkästen mit blühenden Küchenkräutern oder BIENENFREUNDLICHEN PFLANZEN auf Balkon oder Terrasse.
  • VERZICHTEN SIE AUF CHEMISCHE PFLANZENSCHUTZMITTEL, da diese einen erheblichen Anteil am Sterben der Bienenvölker haben.
  • MÄHEN SIE NICHT alle Grünflächen zeitgleich und nicht zu häufig – so bleibt Blütennahrung erhalten.
  • VERZICHTEN SIE AUF MÄHROBOTER, geben Sie den Pflanzen eine Chance zu blühen.
  • Auch Bienen haben Durst. Im Sommer stellt man in die Nähe blühender Pflanzen am besten ein FLACHES SCHÄLCHEN mit Wasser auf und legt Kiesel hinein, die etwas herausragen.
  • Bieten Sie Wildbienen NISTMÖGLICHKEITEN. Basteln Sie ein Bienenhotel oder schaffen Sie eine „wilde Ecke“ mit Totholz im Garten.
  • Kaufen Sie Honig REGIONALER IMKER. So unterstützen Sie deren Arbeit.
  • Geben Sie Honiggläser nur GUT AUSGESPÜLT ins Altglas – Bienen fliegen auf die Reste, welche Krankheitserreger enthalten können.
  • Konsumieren Sie Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft. BIO-ANBAU verzichtet auf Pestizide.

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